Psychologische Praxis Claudia Wollenberg
Psychologische Praxis Claudia Wollenberg
PSYCHOLOGISCHE PRAXIS CLAUDIA WOLLENBERG
PSYCHOLOGISCHE PRAXIS CLAUDIA WOLLENBERG

Kriegskinder

Erst langsam, nun mehr 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs, brechen die „Kriegskinder" ihr Schweigen und beginnen Worte für das Schlimme zu finden, das sie erlebten und das ihr Leben, wenn auch nicht immer offensichtlich, nachhaltig prägte.

 

Dieses schicksalhafte Erbe, dass die Generation der „Kriegskinder", geboren vor oder während des 2. Weltkriegs, antrat bestand aus der Unfähigkeit zu trauern, sich selbst als Opfer zu sehen war tabu, die erlittenen Traumatisierungen haben viele von ihnen nicht bewusst wahrgenommen.

 

Oft erst jetzt, im höheren Lebensalter, wird das Ausmaß der Traumatisierungen sichtbar, das viele Kriegskinder davon getragen haben. Diese wiederbelebten Kriegserlebnisse können sich in Depressionen, Ängsten, Panikattacken, Alpträumen oder psychosomatischen Erkrankungen äußern.

 

Sie suchen einen geschützten Raum, sich in Kontakt mit alten Erinnerungen und Erfahrungen zu begeben, dann finden Sie hier psychotherapeutische Unterstützung, in Form von Einzeltherapien aber auch Seminaren zu diesem Thema.

 

Weiterführende Informationen zu diesem Thema im Trägerverbund Alter und Trauma:

  • Basiswissen über Krieg, Kriegsfolgen, Erleben von Gewalt
  • Was ist eine Traumatisierung?
  • Was sind Symptome einer Traumatisierung?
  • Was hilft bei später (Re-)Traumatisierung?

 

Kriegsenkel

Der 2. Weltkrieg hat tiefe Narben in den Seelen vieler Einzelner sowie im kollektiven Gedächtnis hinterlassen. Die erlebten Traumatisierungen der „Kriegskinder“ wurden systematisch an die „Kriegsenkel- Generation“ (1. und 2. Generation nach dem 2. Weltkrieg, ca. 1950-1975 geboren) übertragen. Neuere Forschungen zeigen, dass es bestimmte "transgenerationale Muster" gibt die diese Generation kennzeichnen. Die „Kriegsenkel" fangen nun an Fragen zu stellen und sich mit den Kriegsgeschehnissen ihrer Eltern -den Kriegskindern- auseinanderzusetzen.

 

Sie sind auf der Suche nach Antworten, denn auch im eigenen Leben realisieren Sie, dass die vererbten Muster Sie nachhaltig in ihrem Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen?

 

Ich biete Ihnen den Raum sich diesem Thema durch psychotherapeutische Angebote wie Einzeltherapien aber auch Seminaren zu nähern.  Begeben Sie sich auf Spurensuche in die eigene Biografie um gezielt Zusammenhänge erkennen zu können.

 

Mögliche Therapieinhalte:

  • Vermittlung historischer und psychohistorischer Kenntnisse
  • Besonderheiten von Kriegskindheiten im 2. Weltkrieg
  • Entstehung von Traumatisierungen und deren Folgen
  • Auswirkungen von Traumatisierungen auf die Kriegskinder und die nachfolgende Generation der Kriegsenkel
  • Was sind transgenerationale Muster/ vererbte Muster und wie erkennt man Sie
  • Aufarbeitung der (Familien-) Geschichte und Integration in das eigene Leben

 

Weiterführende Links zu diesem Thema:

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